Ich als Tagesmutter
  Als Tagesmutter bemühe ich mich in allererster Linie um das Wohl der mir anvertrauten Kinder.
Was für mich nicht nur Essenmachen, füttern und pampern bedeutet.
Ich vertrete die Meinung, dass Kinder vor allem sehr viel Liebe, Hingabe und Konsequenz brauchen.
Sobald die Kinder bei mir abgegeben werden und die Eltern das Haus verlassen haben sind sie meine Kinder. Ich liebe, schmuse, spiele, behandle und erziehe sie auch genauso. In diesen Stunden sind es meine Kinder.
Die Kinder dürfen bei uns fast alles und es gibt nur Verbote die ich dem Kind sinnvoll erklären kann.

Ich lege sehr viel Wert auf gute Zusammenarbeit mit den Eltern.

Nach der Terminvereinbarung findet ein ersten Treffen statt, am Besten mit beiden Elternteilen und Kind oder Kindern. Hier kann man oft schon feststellen ob die "Chemie" untereinander stimmt.
Es ist ganz schwierig sich mit Eltern auseinander zu setzen, zu denen man keinen guten Draht hat.
Dieser Draht ist sehr wichtig, denn die Kleinen merken sehr genau ob die Eltern und Tageseltern miteinander auskommen. Es hat keinen Sinn, wenn nicht wenigsten annähernd, dieselben Vorstellungen in Sachen Kindererziehung bestehen.
Wenn das erste Treffen erfolgreich war, Art und Umfang der Betreuung geklärt wurden, das Kind mir auch freundlich gesonnen war und die Eltern sich für mich entschieden haben, vereinbaren wir ein weiteres Treffen aus.
Hier werden dann gegenseitige Fragen gestellt, mit denen eventuelle Ernährungswünsche, Allergien etc. geklärt werden.
Die erste Phase der Eingewöhnung hat nun schon begonnen.
Ich beschäftige mich schon etwas mit dem Kind und versuche herauszufinden wie es auf mich reagiert, was auch vom Alter und dem Charakter des Kindes abhängt.
Danach entscheide ich mit der Mutter oder dem Vater die weitere Vorgehensweise, wie oft das Kind noch in Begleitung kommt, wann es das erste Mal allein bei mir ist und wie lange. So wird von Mal zu Mal die Eingewöhnungszeit verlängert bis das Kind ganz selbstverständlich und ohne Tränen bei mir bleibt. Wie lange das dauert kann man pauschal nicht sagen, bei einem Kind geht es schneller und bei einem anderen Kind dauert es etwas länger. Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich.
Auch die Betreuungszeiten passe ich den Eltern individuell an, je nach Bedarf der Eltern und nach meinen Möglichkeiten.
Übernachtbetreuung und Wochenendbetreuung ist genauso möglich wie eine Notfallbetreuung wenn die Mutter oder Vater ins Krankenhaus muss oder ein anderer Notfall eingetreten ist.
Falls das Kind mal früher gebracht werden muss oder erst später abgeholt werden kann, ist das auch möglich und mit einem kurzen Gespräch schnell geklärt.
Im Allgemeinen erwarte ich von meinen abgebenden Eltern, dass sie mit mir reden, egal ob es unangenehm ist oder auch mal ein Lob. Reden ist immer wichtig!

 
keine Navigation??hier Klicken